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Prof. Dr. Wilhelm Kuttler, Universität Duisburg-Essen Hohe und langanhaltende Wärmebelastungen führen beim Menschen zu ansteigenden Mortalitäts- und Morbiditätsraten. Analysen von Zeitreihen der Lufttemperatur zeigen, dass sowohl die Anzahl an heißen Tagen als auch die von Hitzewellen während der vergangenen Jahrzehnte zugenommen haben. Von einer weiteren Steigerung ist vor dem Hintergrund des globalen Klimawandels auszugehen. Neben der Wärmebelastung verstärken gleichzeitig verschiedene Luftverunreinigungen die gesundheitsschädigende Wirkung. Es werden Maßnahmen vorgestellt, die auf urbaner Ebene zu einer Reduzierung der thermischen und lufthygienischen Belastung führen. Foto: Silar, Wikimedia Commons, CC-BY-SA-4.0

Studierende des Masterstudiengangs Urbane Systeme der Universität Duisburg-Essen, Essen Die drei europäischen Hauptstädte liegen relativ dicht beieinander. In ihren jeweiligen Entwicklungen gibt es Verbindendes, z.B. die gemeinsame Vergangenheit in der Habsburger Monarchie, und Trennendes, etwa in der Phase nach 1945 und der zeitweiligen Zugehörigkeit zu unterschiedlichen politischen Blöcken. Teilnehmerinnen und Teilnehmer einer Exkursion im März 2019 berichten über Erfahrungen und Eindrücke der Exkursion und über Ergebnisse des Vergleichs hinsichtlich der Stadtstrukturen, – entwicklungen und der unterschiedlichen aktuellen Transformations- und Umgestaltungsprozesse. Foto: Andrés Nieto Porras, Wikimedia Commons, CC-BY-SA-2.0

Sanierungsarbeiten im Spannungsfeld von Naturschutz, Denkmalschutz und Tourismus Prof. Dr. Roland Strauß, Geologischer Dienst NRW, Krefeld Der Drachenfels im Siebengebirge markiert mit seinem Bergfried auf dem Gipfel den Eingang von der Niederrheinischen Bucht zum Mittelrheintal. Das Gebiet um den Drachenfels wurde seit der Römerzeit vielfältigen Nutzungen unterzogen. Vom Trachytabbau über militärstrategische Nutzung bis hin zur touristischen Nutzung seit dem frühen 19. Jahrhundert (der Drachenfels ist die Wiege der Rheinromantik). Um die Einzigartigkeit des Drachenfelses zu erhalten, wurden in den 1970er Jahren umfangreiche geotechnische Sicherungsmaßnahmen durchgeführt. Nach fast 50 Jahren hat der Zahn der Zeit weiter am Fels genagt und das Land Nordrhein-Westfalen führt seit 2017 umfangreiche Sanierungsmaßnahmen im Bereich des Drachenfelses aus. Foto: Wolkenkratzer, Wikimedia Commons, CC-BY-SA-3.0

Prof. Dr. Thomas Feldhoff, Ruhr-Universität Bochum Japan ist eine der am höchsten entwickelten Volkswirtschaften der Welt, die Global City Tokyo symbolisiert in besonderer Weise die Stärken Japans – und die Verwundbarkeit des Inselreiches gegenüber Gesellschafts- und Umweltwandel. Aufgrund der starken Konzentration von Menschen, Informationen, Kapital in der Hauptstadtregion bedeutet das Risiken für Japan insgesamt. Der Vortrag thematisiert Ursachen und Ausprägungen der so genannten unipolaren Konzentration auf Tokyo und die Herausforderungen für eine nachhaltige Stadt- und Regionalentwicklung, die sich aus der Gleichzeitigkeit und dem räumlichen Nebeneinander von urbanen Wachstums- und Schrumpfungsprozessen ergeben. Foto: Okajun, Wikimedia Commons, CC-BY-SA-3.0

Prof. Dr. Ulrich Schreiber, Universität Duisburg-Essen Alles, was wir auf der Erdoberfläche erkennen können, ist durch das Einwirken von Lebewesen verändert. Wie ist Leben entstanden und wie konnte ausgehend von LUCA (Last Universal Common Ancestor), dem letzten gemeinsamen Vorfahren aller Lebewesen, ein Planet vollständig umgestaltet werden? Die langen Zeiträume seit Bildung der Erde und die Unkenntnis über die Anfangsbedingungen scheinen die Aufklärung dieser Frage unmöglich zu machen. Sie gilt zu Recht als eine der spannendsten der Wissenschaft. Neue Forschungsergebnisse lassen hoffen, dass sich der dichte Nebel, der sie umgibt, langsam lichtet.