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Prof. Dr. Ulrich Schreiber, Universität Duisburg-Essen Alles, was wir auf der Erdoberfläche erkennen können, ist durch das Einwirken von Lebewesen verändert. Wie ist Leben entstanden und wie konnte ausgehend von LUCA (Last Universal Common Ancestor), dem letzten gemeinsamen Vorfahren aller Lebewesen, ein Planet vollständig umgestaltet werden? Die langen Zeiträume seit Bildung der Erde und die Unkenntnis über die Anfangsbedingungen scheinen die Aufklärung dieser Frage unmöglich zu machen. Sie gilt zu Recht als eine der spannendsten der Wissenschaft. Neue Forschungsergebnisse lassen hoffen, dass sich der dichte Nebel, der sie umgibt, langsam lichtet.

Der Vortrag muss leider entfallen! Prof. Dr. Dierk Hebbeln, MARUM, Zentrum für Marine Umweltwissenschaften, Universität Bremen Kaltwasserkorallen formen in den scheinbar lebensfeind-lichen, lichtlosen Tiefen der Ozeane Riffe, die als Oasen der Tiefsee ihren tropischen Verwandten in Sachen Biodiversität sehr nahe kommen. Dabei machen kontinuierliche Neuentdeckungen gerade erst das Ausmaß der Verbreitung der Kaltwasserkorallen deutlich. Über geologische Zeiträume bauen die Kaltwasserkorallen bis zu mehrere hundert Meter hohe Hügel auf, die einzigartige geologische Archive bilden. Sie belegen u.a., wie sich die bevorzugten Lebensräume der Kaltwasserkorallen im Zuge der quartären Klimazyklen mehrfach über ganze Ozeanbecken verschoben haben. Wahrscheinlich handelt es sich bei diesen Hügeln um die langgesuchten modernen Vertreter der paläozoischen und mesozoischen mud mounds/carbonate mound. Foto: Marum via Wikimedia Commons, CC BY 4.0

Schäden für die Ewigkeit – Bergbaubedingte Reliefveränderungen und ihre Folgen am Beispiel des Ruhrgebiets Beginn: 18.00 Uhr Prof. Dr. Stefan Harnischmacher, Philipps-Universität MarburgBergsenkungen als Folge des Steinkohleabbaus sind im Ruhrgebiet seit dem 19. Jh. bekannt. Ihre Auswirkungen sind gravierend: Die künstliche Entwässerung der abgesunkenen Bereiche macht den Einsatz von mehr als 500 Pumpwerken erforderlich, die jährlich über 50 Mio. Euro verschlingen. Ihr Ausfall hätte gravierende Folgen. Daten zum Ausmaß und zur räumlichen Verbreitung von Bergsenkungen sind öffentlich nicht zugänglich. Eigene Forschungsergebnisse helfen diese Informationslücke erstmalig zu schließen. Foto: Morty, Wikimedia Commons, CC-BY-SA-3.0 Den im Jahresprogramm angekündigten Teil der Veranstaltung zum 100-jährigen Bestehen unserer Gesellschaft mit Grußworten und abschließendem geselligen Beisammensein bei einem Imbiss, müssen wir leider abermals aufgrund der Coronabestimmungen auf das nächste Jahr verschieben.

Vorstand duisport – Duisburger Hafen AG, Duisburg Der Duisburger Hafen ist als Europas größter Binnenhafen Endpunkt einer 12.000 Kilometer langen Schienenverbindung mit China. Derzeit erreichen 25.000 Güterzüge jährlich über einen Arm der neuen Seidenstraße, die im Rahmen des gewaltigen One Belt- One Road-Projekts ausgebaut wird, Duisburg – nicht zuletzt mit tiefgreifenden Auswirkungen für den Wirtschaftsraum Niederrhein. Foto: NatiSythen, Wikimedia Commons, CC-BY-SA-3.0