Prof. Dr. Rudolf Juchelka,
Universität Duisburg-Essen und
Prof. Dr. Tigran Sargsyan,
Yerevan State University, Yerevan/ Armenien

Das im südlichen Kaukasus gelegene Armenien hat als ältestes christliches Land der Welt eine lange Tradition. Seit der Unabhängigkeit von Russland unterliegt der Staat erheblichen politischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Transformationsprozessen. Diese zeigen sich sowohl in den traditionellen Agrargebieten wie auch in Industriestädten. Aktuelle Entleerungsprozesse einerseits und Konzentrationsprozesse andererseits prägen des Bild. Die städtischen Räume, insbesondere die Hauptstadt Yerevan, sind von erheblicher Veränderungsdynamik betroffen. So steigt die Bevölkerung Yerevans stetig an, und die Stadt wächst in die Peripherie, ohne dass Infrastruktur und Städtebau dem Stand halten können.

Foto: Friedrich Schulte-Derne