Nachbergbauzeit in NRW – Aufgabenwandel und Perspektiven für die Arbeit des Geologischen Dienstes

Referent: Dipl.-Geogr. Dr. Ulrich Pahlke, Direktor des Geologischen Dienstes NRW, Krefeld

2018 schließt die letzte Zeche in Nordrhein-Westfalen. Der Steinkohlebergbau hat die Region wirtschaftlich, kulturell und landschaftlich geprägt. Wie bei den Bergschäden gilt es, auch andere Bergbaufolgen und Georisiken wie Tagesbrüche und Methanausgasungen zu beherrschen und hierbei die Gefahrenprävention voranzutreiben. Daten des Kartierprojekts Ruhrgebiet dienen der Erstellung eines 3D-Untergrundmodells und hierbei insbesondere einer Aktualisierung der tektonischen Situation oder des Gebirgsbaus. Mit diesen Daten schafft der Geologische Dienst NRW die planungsrelevanten geologischen Grundlagen zur Daseinsvorsorge und zum zukünftigen Umgang mit Untergrundrisiken im Ruhrgebiet.

Foto: Bergsenkung im Emscherbruch, Rasi57, Wikimedia Commons CC-BY-SA-3.0