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Dr. Till Kasielke, Ruhr-Universität Bochum Über die geologische Entstehung des Ruhrtals sind wir dank der pleistozänen Flussterrassen relativ gut unterrichtet. Erstaunlich wenig ist hingegen zur holozänen Fluss- und Auenentwicklung bekannt. Vor dem Hintergrund umfangreicher Renaturierungsmaßnahmen gewinnen entsprechende Informationen aktuelle Relevanz. Neue Forschungsergebnisse erlauben eine Rekonstruktion der natürlichen Flussverhältnisse und zeigen die anthropogenen Veränderungen des Flusssystems seit dem Mittelalter auf. Foto: Raenmaen, Wikimedia Commons CC-BY-SA-3.0

Grußworte, Festvortrag, Imbiss Festvortrag: Schäden für die Ewigkeit – Bergbaubedingte Reliefveränderungen und ihre Folgen am Beispiel des Ruhrgebiets Prof. Dr. Stefan Harnischmacher, Philipps-Universität MarburgBergsenkungen als Folge des Steinkohleabbaus sind im Ruhrgebiet seit dem 19. Jh. bekannt. Ihre Auswirkungen sind gravierend: Die künstliche Entwässerung der abgesunkenen Bereiche macht den Einsatz von mehr als 500 Pumpwerken erforderlich, die jährlich über 50 Mio. Euro verschlingen. Ihr Ausfall hätte gravierende Folgen. Daten zum Ausmaß und zur räumlichen Verbreitung von Bergsenkungen sind öffentlich nicht zugänglich. Eigene Forschungsergebnisse helfen diese Informationslücke erstmalig zu schließen. Foto: Morty, Wikimedia Commons, CC-BY-SA-3.0

N.N., Vorstand Duisburger Hafen AG, Duisburg Der Duisburger Hafen ist als Europas größter Binnenhafen Endpunkt einer 12.000 Kilometer langen Schienenverbindung mit China. Derzeit erreichen 25.000 Güterzüge jährlich über einen Arm der neuen Seidenstraße, die im Rahmen des gewaltigen One Belt- One Road-Projekts ausgebaut wird, Duisburg – nicht zuletzt mit tiefgreifenden Auswirkungen für den Wirtschaftsraum Niederrhein. Foto: NatiSythen, Wikimedia Commons, CC-BY-SA-3.0