12. Juli 2019, Tagesexkursion

Leitung: Prof. Dr. Ulrich Ewers, Essen

Auf dem 265 ha, etwa 371 Fußballfelder großen Gelände des stillgelegten Krupp-Stahlwerks in Duisburg-Rheinhausen, begann 1998 eine neue Ära: Die Idee, Industriebrachen neu zu nutzen, die Flächen zu sanieren und als multimodale Logistikzentren zu etablieren, nahm mit logport I konkrete Formen an. Das Konzept wurde zu einer Erfolgsgeschichte: International operierenden Logistikdienstleister siedelten sich an, duisport entwickelte sich zu einer der bedeutendsten Logistikdrehscheiben in Westeuropa. Wichtige Basis dafür waren der Ausbau des alten Krupp-Werkshafens, die Errichtung des Duisburg Intermodal Terminals (DIT), des Duisburg Trimodal Terminals (D3T), des Duisburg Kombiterminals (DKT) und der Bau des Vorbahnhofs (Duisburg Hafen AG 2019). Inzwischen wächst auch die Bedeutung des Standortes als Drehscheibe für chinesische Exportgüter. China schickt einen wachsenden Teil seiner Waren über die neue Seidenstraße per Zug zum größten Binnenhafen Europas. 25 Züge mit bis zu 60 Container-Waggons sind es pro Woche, die von der 30-Millionen-Metropole Chongqing ins Ruhrgebiet fahren.

Kosten: 30 € für Mitglieder; 35 € für Nichtmitglieder

Verbindliche Anmeldung bis spätestens 22. Mai 2019, weitere Informationen …

Foto: NatiSythen, Wikimedia Commons, CC-BY-SA-3.0