Geschichte(n) des Bistums Essen in 30 Objekten.

Geschichte(n) des Bistums Essen in 30 Objekten.

Florian Bock, Sebastian Eck, Miriam Niekämper, Lea Torwesten (Hg.). Münster (Aschendorff) 2021, 196 S., zahlreiche Abbildungen, ISBN 978-3-402-24774-7

Seit dem Bestseller „A History of the World in 100 Objects“, das Neil MacGregor, seinerzeit Direktor des British Museums, 2010 herausbrachte, erzählen Museologen Geschichte gerne durch die Präsentation einzelner, manchmal scheinbar banaler Ausstellungsstücke. Mittels 30 ausgewählter aussagekräftiger Exponate (Bauten, Skulpturen, Gegenstände) an unterschiedlichen Standorten im Gebiet des Bistums Essen werden deren und dessen Geschichte(n) erzählt. Zeitlich sind die Objekte in die Zeit seit der Bistumsgründung) im Jahre 1958 einzuordnen, weisen jedoch inhaltlich z.T. weit in die Vergangenheit zurück. Die Darstellung eröffnet die Spendentüte von 1959, die für Zuwendungen zum Bau des Priesterseminars in Essen-Werden bestimmt war, und endet mit der Christkönigverehrung in Kirchenbau und Liturgie und mit der Neunutzung der Heilig-Kreuz-Kirche in Gelsenkirchen-Ückendorf als Multifunktionshaus. Dazwischen gibt es den Konzilssitz S585 von Bischof Hengsbach aus dem Jahr 1965, den Wohnwagen, den das Bistum zur Touristenseelsorge ab 1967 in die Dünen von de Koog auf der holländischen Insel Texel stellte, den Souvenir-Lolli vom Papstbesuch 1987, das Dialogkreuz von 2013 als Symbol für den im Bistum eingeleiteten pastoralen Weg bis zum Pannini-Sammelbild der Goldenen Madonna von 2015. Die 30 Objekte spiegeln die räumliche, zeitliche und thematische Vielfalt im Bistum Essen wieder, bieten aber auch manch vordergründig Überraschendes.

Neue Rezensionen von Prof. Dr. H.-W. Wehling 2026

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Impressionen der Exkursion Kaiserstuhl 2025

Impressionen der Exkursion Münster

Gerne möchten wir Sie auch auf eine Neuauflage der Publikation von Prof. Dr. Ulrich Schreiber hinweisen:

Die Flucht der Ameisen - Neuauflage

Wenn die Erde erbebt und der Rhein in Flammen steht, ist nichts mehr sicher.

Ein unheilvolles Zittern durchläuft den Rhein. Der erfahrene Geologe Gerhard Böhm bemerkt die Anzeichen zuerst: ungewöhnliche Bewegungen im Erdreich und das seltsame Verhalten der Waldameisen. Trotz des frühen Wintereinbruchs sind die Ameisen noch aktiv, und die Beben häufen sich. Steht ein Vulkanausbruch bevor? Und was hat die Befürchtung mit den Ameisen zu tun?

Böhm ist mehr als beunruhigt und sucht fieberhaft nach verbindlichen Indikatoren. Zu spät.

In der Silvesternacht geschieht das Unfassbare: Mit einer heftigen Eruption bricht zum ersten Mal nach über 10.000 Jahren in Deutschland ein Vulkan aus.

In Koblenz und den Orten am Mittelrhein herrscht Panik. Die eruptive Gewalt stürzt den Rhein ins Chaos, Lava versperrt den Fluss, und riesige Wassermassen drohen, Städte wie Mainz und Frankfurt zu überschwemmen. Die Lage scheint aussichtslos…

Prof. Ulrich C. Schreiber entwirft einen wissenschaftlich fundierten Geo-Thriller, in dem man hautnah miterlebt, wie brachiale Naturgewalten eine ganze Region verwüsten und den betroffenen Menschen die sicher geglaubte Lebensgrundlage entziehen. Der Bestseller »Die Flucht der Ameisen« verwebt wissenschaftliche Genauigkeit mit packender Spannung und führt die Leser an die Grenzen menschlicher Beherrschbarkeit gegenüber den gewaltigen Kräften der Natur.

Weitere Informationen: https://calderan.de/produkt/978-3-98600-027-1/