Dr. Christian Krajewski, Universität Münster
Typisch für ländliche Wohnungsmärkte sind ein hoher Anteil an Einfamilienhäusern, eine hohe Wohnfläche pro Kopf und das selbstgenutzte Wohneigentum als weitverbreitetes Leitbild des „guten Wohnens“ und erstrebenswerte Wohnform bei einem geringen Anteil an Mietwohnungen.
Vor dem Hintergrund von Bevölkerungsrückgang und -alterung, Zu- und Abwanderung, gesellschaftlichem Wandel sowie vielfältigeren Lebensstilen wirken sich die quantitativen und qualitativen Veränderungen durch die Bevölkerungs- und Haushaltsentwicklung regional unterschiedlich auf die zukünftigen Wohnungsbedarfe und -nachfragen aus. Dabei erfordert die Begrenztheit der Flächenressourcen planerisch eine verstärkte Fokussierung auf die Innenentwicklung und die Nachnutzung von Bestandsgebäuden.
Ausgehend von der Frage „Was wird aus den Traumhäusern?“ werden am Beispiel Südwestfalens Rahmenbedingungen, Herausforderungen, Steuerungs-möglichkeiten und Zukunftsperspektiven ländlicher Wohnungsmärkte beleuchtet.
Mitgliederversammlung 2026 im Anschluss an den Vortrag vom 24.9.2026, HdT
Folgende Tagesordnung ist vorgesehen:
- Feststellung der Beschlussfähigkeit
und Verabschiedung der Tagesordnung - Bericht des Vorsitzenden
- Rechnungslegung und Bericht des Schatzmeisters
- Bericht der Kassenprüfer
- Entlastung des Vorstands
- Bestätigung der Kassenprüfer
- Vortragsprogramm 2. Halbjahr 2026
mit EGGG-Abend und Planungen 2027 - Exkursionsprogramm 2026/ 2027
- Verschiedenes
Wünsche nach Änderungen bzw. weiteren Tagesordnungspunkten bitte spätestens bis zum 10.9.2026 an den Vorsitzenden oder Schriftführer.
Foto: Schmallenberg (El Grafo, CC BY-SA 3.0.)
Prof. Dr. Gerhard Henkel, Universität Duisburg-Essen
Je nach Definition und Abgrenzung gibt es etwa 35.000 Dörfer in Deutschland. Bei der Betrachtung des Landlebens zwischen gestern und heute steht der Wandel des Dorfes im Mittelpunkt. Die Orte mit ihren unbestrittenen kulturellen, sozialen, baulichen und ökologischen Werten unterscheiden sich aber erheblich nach Größe, topographischer Lage, historischer Entwicklung, Wirtschaftsschwerpunkten, Urbanisierungsgrad, Traditionen oder aktuellen Dynamiken und Sorgen. Selbst bei der Entwicklung von ländlichen Räumen und Dörfern in außereuropäischen Kulturen findet die Dorfentwicklung in Deutschland Interesse.
Foto: Kommern (Thomas Hummel, 2021, Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0)
Prof. Dr. Hans-Werner Wehling, Universität Duisburg-Essen
Foto: Bottrop, Tetraeder (Anil Öztas, 2022, Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0)
Liebe Mitglieder,
wir möchten Sie zu einer virtuellen Exkursion mit Prof. Dr. Ulrich Schreiber in die Vulkaneifel einladen.
Teil 1: Origin of Life: https://www.youtube.com/watch?v=lrktPdJ8VZA
Teil 2: Origin of Life https://www.youtube.com/watch?v=0OTZcG5JXF4
Bitte beachten Sie auch die folgende Vorankündigung (Erscheinungsdatum 30.5.2026):
Das Geheimnis um die erste Zelle: eine neue Theorie zur Entstehung des Lebens
Taschenbuch von Ulrich Schreiber/ Christian Mayer
Eine der größten Fragen der Wissenschaft steht vielleicht in naher Zukunft vor der Aufklärung. Wie und in welchem Umfeld ist das Leben auf der Erde entstanden?
Plausible Szenarien für die ersten Schritte auf dem Weg zum Leben können nur dann ausreichend beschrieben werden, wenn der Umgebungsraum bekannt ist, in dem die Entwicklungen stattgefunden haben. Aus geologischer Sicht boten beste Voraussetzungen für die Entstehung der ersten Zellen tief reichende, wassergefüllte Spalten der frühen kontinentalen Erdkruste, die auch heute noch alle Anforderungen für eine komplexe organische Chemie erfüllen.
Der Erstautor nimmt seine Leser mit auf seine ganz persönliche Reise hin zur Antwort auf die vielleicht größte Frage der Biologie. So erklärt er nicht nur wie die einzelnen Puzzleteile der Entwicklung des Lebers zusammenpassen, sondern berichtet über seine persönlichen Erfahrungen in diesem schwierigen Forschungsfeld. Während die ersten sieben Kapitel in der 2. Auflage nur überarbeitet wurden, ist das achte Kapitel vollständig neu konzipiert. Hierin wird in einer logischen Verknüpfung der bislang bekannten Fakten unter Berücksichtigung heutiger biochemischer Zusammenhänge ein Weg aufgezeigt, der zur Speicherung genetischer Informationen in einer ersten Zeile geführt haben kann.
Mit Kap. neun und zehn sind zwei zusätzliche Beiträge von Christian Mayer ergänzt. Hierin eröffnet er eine grundlegende Diskussion über de Definition "Was ist Leben", indem er die Beziehung von Ordnung und Komplexität in den Mittelpunkt stellt. Darüber hinaus beschreibt er die Bedeutung periodisch auftretender Einflüsse auf die gesamte Entwicklung des Lebens.











