Steinkohlenzechen – Fotografien aus dem Ruhrgebiet.

Steinkohlenzechen – Fotografien aus dem Ruhrgebiet.

Grütter, Heinrich Theodor/Stefanie Grebe (Hg.), Josef Stoffels. Essen (Klartext) 2018, 334 S. ISBN 978-3-8375-1893-1, € 29,95 Seit dem Kulturhauptstadtjahr 2010 hat das Ruhrmuseum – zu einem nicht geringen Teil basierend auf den eigenen Beständen – den großen Fotografen des Ruhrgebiets Ausstellungen gewidmet – Heinrich Hauser, Chargesheimer, Erich Grisar. Ausgehend von Josef Stoffels Projekt „Steinkohlenzechen“ stehen im Mittelpunkt dieses Begleitbandes zur Ausstellung vor allem Fotos aus den 1950er Jahren, der Zeit zwischen dem Aufschwung der Wirtschaftswunderzeit und der beginnenden Kohlenkrise – von Stoffels in einer Farbbildreihe bzw. einer Schwarzweißbildreihe festgehalten. Neben die Zechenfotos treten Bilder aus dem Alltagsleben der 1950er, Beispiele aus dem fotografischen Schaffen Stoffels in den 1930ern und außerhalb des Bergbaus sowie eine Würdigung als Industriefotograf. Anders als im fotografischen Werk von Hilla und Bernd Becher, die sich um 1970 des Abrisses, zumindest jedoch der grundlegenden Veränderung der von ihnen aus immer derselben Distanz fotografierten Anlagen bewusst waren, sind Stoffels Aufnahmen ungezwungener, konzeptlos spielerischer und häufig der komplexen Faszination der Objekte nachgebend. Daneben stellt sich zumindest für ältere Betrachter die Erkenntnis ein, in welchem Maße die Fotografien Stoffels unseren Blick auf das Ruhrgebiet der 1950er und frühen 960er Jahre geprägt haben. Dieser großformatige Band ist daher mehr als nur ein repräsentatives coffee-table book.  
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Gerne möchten wir Sie auch auf eine Neuauflage der Publikation von Prof. Dr. Ulrich Schreiber hinweisen:

Die Flucht der Ameisen - Neuauflage

Wenn die Erde erbebt und der Rhein in Flammen steht, ist nichts mehr sicher.

Ein unheilvolles Zittern durchläuft den Rhein. Der erfahrene Geologe Gerhard Böhm bemerkt die Anzeichen zuerst: ungewöhnliche Bewegungen im Erdreich und das seltsame Verhalten der Waldameisen. Trotz des frühen Wintereinbruchs sind die Ameisen noch aktiv, und die Beben häufen sich. Steht ein Vulkanausbruch bevor? Und was hat die Befürchtung mit den Ameisen zu tun?

Böhm ist mehr als beunruhigt und sucht fieberhaft nach verbindlichen Indikatoren. Zu spät.

In der Silvesternacht geschieht das Unfassbare: Mit einer heftigen Eruption bricht zum ersten Mal nach über 10.000 Jahren in Deutschland ein Vulkan aus.

In Koblenz und den Orten am Mittelrhein herrscht Panik. Die eruptive Gewalt stürzt den Rhein ins Chaos, Lava versperrt den Fluss, und riesige Wassermassen drohen, Städte wie Mainz und Frankfurt zu überschwemmen. Die Lage scheint aussichtslos…

Prof. Ulrich C. Schreiber entwirft einen wissenschaftlich fundierten Geo-Thriller, in dem man hautnah miterlebt, wie brachiale Naturgewalten eine ganze Region verwüsten und den betroffenen Menschen die sicher geglaubte Lebensgrundlage entziehen. Der Bestseller »Die Flucht der Ameisen« verwebt wissenschaftliche Genauigkeit mit packender Spannung und führt die Leser an die Grenzen menschlicher Beherrschbarkeit gegenüber den gewaltigen Kräften der Natur.

Weitere Informationen: https://calderan.de/produkt/978-3-98600-027-1/