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Sanierungsarbeiten im Spannungsfeld von Naturschutz, Denkmalschutz und Tourismus Prof. Dr. Roland Strauß, Geologischer Dienst NRW, Krefeld Download Flyer Der Drachenfels im Siebengebirge markiert mit seinem Bergfried auf dem Gipfel den Eingang von der Niederrheinischen Bucht zum Mittelrheintal. Das Gebiet um den Drachenfels wurde seit der Römerzeit vielfältigen Nutzungen unterzogen. Vom Trachytabbau über militärstrategische Nutzung bis hin zur touristischen Nutzung seit dem frühen 19. Jahrhundert (der Drachenfels ist die Wiege der Rheinromantik). Um die Einzigartigkeit des Drachenfelses zu erhalten, wurden in den 1970er Jahren umfangreiche geotechnische Sicherungsmaßnahmen durchgeführt. Nach fast 50 Jahren hat der Zahn der Zeit weiter am Fels genagt und das Land Nordrhein-Westfalen führt seit 2017 umfangreiche Sanierungsmaßnahmen im Bereich des Drachenfelses aus. Foto: Wolkenkratzer, Wikimedia Commons, CC-BY-SA-3.0

Prof. Dr. Thomas Feldhoff, Ruhr-Universität Bochum Japan ist eine der am höchsten entwickelten Volkswirtschaften der Welt, die Global City Tokyo symbolisiert in besonderer Weise die Stärken Japans – und die Verwundbarkeit des Inselreiches gegenüber Gesellschafts- und Umweltwandel. Aufgrund der starken Konzentration von Menschen, Informationen, Kapital in der Hauptstadtregion bedeutet das Risiken für Japan insgesamt. Der Vortrag thematisiert Ursachen und Ausprägungen der so genannten unipolaren Konzentration auf Tokyo und die Herausforderungen für eine nachhaltige Stadt- und Regionalentwicklung, die sich aus der Gleichzeitigkeit und dem räumlichen Nebeneinander von urbanen Wachstums- und Schrumpfungsprozessen ergeben. Foto: Okajun, Wikimedia Commons, CC-BY-SA-3.0

Prof. Dr. Ulrich Schreiber, Universität Duisburg-Essen Alles, was wir auf der Erdoberfläche erkennen können, ist durch das Einwirken von Lebewesen verändert. Wie ist Leben entstanden und wie konnte ausgehend von LUCA (Last Universal Common Ancestor), dem letzten gemeinsamen Vorfahren aller Lebewesen, ein Planet vollständig umgestaltet werden? Die langen Zeiträume seit Bildung der Erde und die Unkenntnis über die Anfangsbedingungen scheinen die Aufklärung dieser Frage unmöglich zu machen. Sie gilt zu Recht als eine der spannendsten der Wissenschaft. Neue Forschungsergebnisse lassen hoffen, dass sich der dichte Nebel, der sie umgibt, langsam lichtet.

Der Vortrag muss leider entfallen! Prof. Dr. Dierk Hebbeln, MARUM, Zentrum für Marine Umweltwissenschaften, Universität Bremen Kaltwasserkorallen formen in den scheinbar lebensfeind-lichen, lichtlosen Tiefen der Ozeane Riffe, die als Oasen der Tiefsee ihren tropischen Verwandten in Sachen Biodiversität sehr nahe kommen. Dabei machen kontinuierliche Neuentdeckungen gerade erst das Ausmaß der Verbreitung der Kaltwasserkorallen deutlich. Über geologische Zeiträume bauen die Kaltwasserkorallen bis zu mehrere hundert Meter hohe Hügel auf, die einzigartige geologische Archive bilden. Sie belegen u.a., wie sich die bevorzugten Lebensräume der Kaltwasserkorallen im Zuge der quartären Klimazyklen mehrfach über ganze Ozeanbecken verschoben haben. Wahrscheinlich handelt es sich bei diesen Hügeln um die langgesuchten modernen Vertreter der paläozoischen und mesozoischen mud mounds/carbonate mound. Foto: Marum via Wikimedia Commons, CC BY 4.0

Vorbehaltlich der Bestätigung des Termins durch das Haus der Technik! Prof. Dr. Rudolph Juchelka, Universität Duisburg-Essen In den letzten fünfzig Jahren hat sich aus einem kleinen Fischerdorf am Arabischen Golf eine vielfach beachtete und genauso kritisch diskutierte Stadt- und Wirtschaftsentwicklung vollzogen. Dubai gilt dabei den einen als ein innovatives Beispiel für eine postmoderne Stadtentwicklung der sog. post-oil-urbanisation, den anderen als kapitalgetragenes und wenig nachhaltiges Beispiel urbanen Größenwahns. Im Vortrag mit anschließender Diskussion sollen aus Sicht der Wirtschafts- und Stadtgeographie die Entwicklungen skizziert, aktuell eingeordnet werden, z.B. Effekte durch die Weltausstellung Expo, und hinsichtlich ihrer Nachhaltigkeitswirkung sowie interkulturellen Öffnungen bewertet werden. Foto: Friedrich Schulte-Derne