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Referent: Dipl.-Geol. Christoph Hartkopf-Fröder, Geologischer Dienst NRW, Krefeld „Als Bodendenkmäler gelten auch Zeugnisse tierischen und pflanzlichen Lebens aus erdgeschichtli­cher Zeit…“ – so steht es im Denkmalschutzgesetz des Landes NRW. Wie wird der Schutz dieser Bo­dendenkmäler in der Praxis umgesetzt? Welche Fossilfunde aus den letzten Jahren waren besonders spektakulär? Welche wissenschaftlichen Erkenntnisse wurden gewonnen? Im Vortrag werden die Ergebnisse aus 25 Jahren paläontologischer Bodendenkmalpflege im Rheinland vorgestellt. Foto: Foto: Christoph Hartkopf-Fröder, Megasporen aus den kretazischen Höhlenfüllungen von Wülfrath

Referent: Prof. Dr. Hans-Werner Wehling Wie in kaum einer anderen Stadt im Ruhrgebiet war seit dem letzten Drittel des 19 Jhs. die Wirtschafts- und Stadtentwicklung in Herne – vor 1975 in Herne und Wanne-Eickel – vom Bergbau, seinen Zulieferindustrien und seinen Siedlungen abhängig. Früher als in anderen Städten setzten die schwerindustrielle De-Industrialisierung und nachfolgend ein wirtschaftlicher und städtebaulicher Strukturwandel ein. Der Vortrag geht diesen Entwicklungen bis zur heutigen Stadt Herne nach, die – zwischen den regionalen Zentren Gelsenkirchen, Bochum, Dortmund und Recklinghausen gelegen – eine Stadt von bestenfalls unentschiedenem Image ist, deren Einwohner aber eine hohe Wohnzufriedenheit zeigen. Foto: Arnold Paul, CC BY-SA 2.5, via Wikimedia Commons